Nagelpflege
Nagelschäden ist ein Problem, was viele Frauen betrifft. Allerdings kann eine gute Nagelpflege mit einigen einfachen Tricks die meisten Probleme vermeiden.
Brüchige Nägel
Bei brüchigen Nägeln sind die Nagelplatten trocken, hart und schuppig. Wasser und Fett fehlen – dies sind die beiden Bindemittel, deren fehlende die Brüchigkeit die Zerstörung der Nagelstruktur auslöst. Das Tragen von Handschuhen, das Vermeiden von Nagellack und die Wahl des richtigen Nagellackentferners sind einfache aber sehr wirksame Maßnahmen, um den Nagel zu pflegen. Weiterhin kann versucht werden, mit einer Nagelcreme die nötigen Pflegesubstanzen zuzuführen
Eingewachsene Nägel
Eingewachsene Nägel sind in der Regel die Folge von unsachgemäßem Beschneiden der Zehennägel. Diese wachsen immer tiefer in die Haut hinein und führen zur roten, geschwollenen und schmerzenden Zehen. Hier hilft nur das rechtzeitige und richtige schneiden der Zehennägel. Sie sollten nicht zu kurz und auch nicht zu sehr an den Seiten beschnitten werden.
Pilzinfektionen
Ggebrochene oder beschädigte Nägel sind für Pilze sehr anfällig, genauso wie harte, verdeckte und eingewachsene Zehennägel das Wachstum von Nagelpilz (auch Nagelmykose oder Onychomykose genannt) fördern. Es werden zwar immer wieder Hausmittel wie Teebaumöl gegen den Nagelpilz empfohlen, dennoch empfiehlt sich der Besuch eines Dermatologen. Vor allem dann, wenn schon mehr als ein Nagel betroffen ist, oder die Wachstumszone am Nagelrand erreicht wird, ist der fachliche Rat notwendig um den Nagelpilz wirksam zu bekämpfen.
Splitternde Nägel
Das Absplittern der Nägel kann durch Tragen von Handschuhen während der Arbeit mit Wasser oder beim spülen vermieden werden. Ähnlich wie bei brüchigen Nägeln ist das Vermeiden von übermäßiger Feuchtigkeit und die Pflege mit einer geeigneten Nagelcreme sinnvoll
Richtige Behandlung von Nagelpilz
Ist der Nagel mit Nagelpilz befallenen, so ist eine lokale Behandlung vom Nagelpilz ist in der Regel dann sinnvoll, falls die Infektion des Nagels geringer als die Hälfte der Nagelfläche beträgt sowie insgesamt die Menge der befallenen Nägel in keiner Weise mehr als 3 beträgt. Es muss ebenso gesagt werden, dass in der Realität in vielen Fällen die Behandlung in keiner Weise zum Erfolg führt. Gerade die als Hausmittel gegen Nagelpilz oft empfohlene Anwendung von Teebaumöl scheitert in vielen Fällen. Der Fussnagel ist meist extrem verdickt, in der Struktur zerstört sowie mit hohlen Luftkammern versehen. Der Wirkstoff kann nicht mehr zum Nagelpilz gelangen.
Hier helfen systemische Antimykotika. Um die Risiken der systemischen Antimykotika wie Terbinafin, Fluconazol oder Itraconazol zu verkleinern haben Nagelpilz-Spezialisten erfolgreich probiert die Anwendungsmenge der applizierten Präparate gegen die Nagelmykose zu reduzieren. Dies kann entweder in Form einer Intervalltherapie stattfinden oder in einer einfachen Dosisreduzierung.